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Achtung!

Willkommen

Für viele ältere Menschen ist die Vorstellung, in ein Alten- oder Pflegeheim ziehen zu müssen, mit großer Angst verbunden. So lange es eben geht, möchten sie in ihren vertrauten, eigenen „vier Wänden“ bleiben. Doch häufig lassen das hohe Alter, körperliche Einschränkungen oder eine geringe Belastbarkeit die alleinige Führung eines eigenen Haushaltes nicht mehr zu.

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Die Großfamilie, in der Generationen unter einem Dach leben und sich die jungen um die älteren Familienmitglieder kümmern, gibt es nicht mehr, und die eigenen, bereits erwachsenen Kinder wohnen häufig recht weit entfernt und stehen meistens aktiv im Leben, so dass kaum noch Zeit bleibt, dem älteren Menschen regelmäßig beizustehen. Auch sind Familienangehörige mit der Betreuung und Pflege viel zu stark belastet oder gar überfordert, da ihnen die fachlichen Qualifikationen fehlen. So muss eine Alternative gefunden werden, die „Jung und Alt“ gerecht wird.

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Osteuropäische Pflegekräfte

Unterstützung im Alltag und Freundschaft für immer

Wenn man über die Vorteile der osteuropäischen Pflegekräfte spricht, nennt man meistens die Unterstützung bei der Grundpflege, Arztgängen u.a. Man vergisst aber einen weiteren, sehr wichtigen Aspekt – die 24-Stunden-Betreuung hilft der betroffenen Personen einen guten psychischen Zustand zu behalten und Abwechslung in ihren Alltag zu bringen.

Osteuropäische PflegerInnen als die besten Freude der pflegebedürftigen Personen
Die Einsamkeit bereitet den Menschen großes Leiden. Auch die Nähe der Familie kann die Bedürfnisse des Kontaktes zu anderen Menschen nicht befriedigen. Die Familienmitglieder können selbst wegen ihren eigenen Verpflichtungen und Alltagsprobleme ihren pflegebedürftigen Familienangehörigen nicht so viel Zeit widmen, wie sie sich eventuell wünschen. Die Betreuer sind meistens Personen, die bereits selbst ihre Kinder erzogen, ihre eigenen Familien und viel Lebenserfahrung haben und sicherlich viele gemeinsame Themen mit ihren pflegebedürftigen Familienmitgliedern finden können. Es entwickelt sich eine besondere Beziehung zwischen den pflegebedürftigen und der betreuenden Person, wenn sie zusammen ihren Alltag teilen.

Die Betreuer unterstützen ihre zu pflegende Person nicht nur bei der Grundpflege oder Mobilität. Sie verbringen mit Ihnen ihre Freizeit. Sie lesen zusammen Bücher oder Zeitungen, gehen spazieren, nehmen an kulturellen Veranstaltungen teil. Eine Agentur, die solche osteuropäischen Pflegekräfte vermittelt ist z.B. GoWork.eu http://gowork.eu, die seit vielen Jahren auf dem europäischen Markt tätig ist.




Die Pflegekräfte bringen Abwechslung in den Alltag der Betroffenen
Nahezu jeder Tag eines Senioren gleicht dem anderem. Man hat dann viel Zeit, um nachzudenken (was keinen positiven Einfluss auf die meisten Personen hat), man konzentriert sich auf die Schmerzen und Probleme. Die Pflegekräfte, die fast die ganze Zeit zusammen mit der zu pflegenden Person verbringen, sind in diesem Fall eine unumstrittene Hilfe. Sie sind ein Gesprächspartner und kümmern sich darum, wie man den Alltag des Pflegebedürftigen abwechslungsreich gestalten kann.

Der ständige Kontakt zu einer anderen, vertrauten Person verringert die Gefahr einer Depression und hilft einen guten psychischen Zustand zu behalten.

Dank der osteuropäischen Betreuungskräfte wird den betroffenen Personen eine individuelle und angepasste Betreuung gewährleistet. Die Betreuer kennen ihre zu pflegende Personen sehr gut. Sie können sofort erkennen, wann die Pflegebedürftigen einen guten Tag haben, in dem man etwas zusammen unternehmen kann und wann es ihnen schlechter geht und man ihnen Ruhe und Erholung ermöglichen soll.

Die osteuropäischen Pflegekräfte sind nicht nur eine bezahlbare Alternative für ein Altersheim. Dank der Seniorenbetreuer können die pflegebedürftigen Personen ihren Lebensabend im eigenen, vertrauten Zuhause verbringen und das Altwerden in einer gut bekannten Umgebung genießen. Wenn Sie Interesse an einer osteuropäischen Betreuungskraft haben, können Sie hier http://gowork.eu/suche-betreuungskraft-fragebogen ein unverbindliches Angebot anfordern.

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Das 3-Welten-Modell – Die Mutter der Pflegeoasen

Eine Pflegeoase ist eine alternative Wohnform, in der mehrere schwer pflegebedürftige demenzkranke Menschen gepflegt und betreut werden. Das Besondere daran ist, dass es keine klassischen Einzel- oder Doppelzimmer gibt, sondern Wohn- und Schlafbereiche ineinander übergehen. Mit verschiedenen Snoezel- Elementen und anheimelnden Farben ist solch eine Oase eine Welt für sich. Die Pflegeoase ist Bestandteil des 3- Welten-Modells, das in der Schweiz von Dr. Christian Held entwickelt wurde. Es umfasst weit mehr als die Einrichtung von Pflegeoasen. Grundlage sind die 3 Stadien der Demenz: leicht, mittelschwer und schwer. Diesen wurden 3 verschiedene Lebensräume, Welten, zugeordnet. Sie sind im Hinblick auf die Milieugestaltung sehr unterschiedlich. Das 3-Welten-Modell folgt dem Gedanken, dass Demenz eben nicht Demenz ist, sondern im Verlauf einer demenziellen Erkrankung verschiedene Bedürfnisse in den Vordergrund treten. In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Häuser, die nach diesem Konzept arbeiten.

Übersicht: Das 3-Welten-Modell auf einen Blick
Die Welt der Erfolglosigkeit (die Bewohner haben ein Ziel, können es aber nicht ohne Hilfe in die Tat umsetzen. Das führt zu Misserfolgen.) Die zunehmende Unfähigkeit, sich den Anforderungen des Lebens und der Umwelt entsprechend zu verhalten, führt bei den Personen mit Demenz zu Ängsten. Sie möchten gerne etwas tun oder mit anderen Menschen in Kontakt treten. Ein Ziel haben die demenziell veränderten Menschen in dieser Phase noch. Der Wille / Wunsch kann aber nicht in adäquate Handlung umgesetzt werten. Die Handlung des demenziell veränderten Menschen führt daher immer seltener zum Erfolg. Die Pflegemitarbeiter und Betreuungskräfte müssen den Bewohnern helfen, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Somit rufen sie beim Bewohner Erfolgserlebnisse hervor.

Welt der Ziellosigkeit (in diesem Demenzstadium haben die Bewohner kein klares Ziel mehr.)
In dieser Phase führt der demenzkranke Pflegekunde Handlungen, Bewegungen nicht mehr mit Absicht oder Überlegung aus. Durch jeden neuen Reiz entsteht Ablenkung oder ein neuer Impuls. Er erkundet seine Umgebung ständig neu. Zielloses Umhergehen oder Betasten von Gegenständen, auch mit dem Mund, sind häufige Beschäftigungen.
In dieser Welt wurde in Haus Sonnweid besonderer Wert auf das Ausleben des Bewegungsdrangs gelegt: Endlos ineinander übergehende Räume, Rundwege, Rampen statt Treppen, eine geschützte, als Rundweg gestaltete Außenanlage sind Elemente, die das ermöglichen. Da die Bewohner nicht lange sitzen bleiben können – auch nicht beim Essen –, sorgen Food-Stationen für die – gerade bei so hoher körperlicher Bewegung – notwendige Kalorienzufuhr. Ziel in dieser Phase ist das Zulassen der Ruhelosigkeit und der damit verbundenen Folgen. Eine solche Haltung setzt neben den Fachkenntnissen auch Toleranz bei allen Beteiligten voraus.

Welt der Schutzlosigkeit (in diesem Demenzstadium sind die Bewohner vollständig von anderen abhängig.)
Sprache und Gestik gehen verloren, Bedürfnisse bleiben erhalten, können aber nicht mehr mitgeteilt werden. Der Bewohner kann Gefühle kaum noch ausdrücken. Er ist seiner Umwelt schutzlos ausgeliefert. Der Bewohner kann oft nur noch im Bett oder Ruhestühlen liegen. Der Lebensraum verengt sich auf die unmittelbare Umgebung. Um den Bewohner gleichzeitig vor Reizüberflutung und Vereinsamung zu schützen, entstanden in Haus Sonnweid die eingangs erwähnten Oasen. Durch gezielte gedämpfte, speziell auf den einzelnen Bewohner angepasste Reize in seiner unmittelbaren Umgebung beugen die Mitarbeiter einer Reizüberflutung vor, z. B. möglich durch Klänge, Musik, Düfte, rhythmische Bewegungen.

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